Versteckte Akku-Fresser bei Samsung: Zwei Funktionen, die den Akku im Standby auslaugen
Nutzer von Samsung-Smartphones, die sich darüber beschweren, dass sich der Akku zu schnell entlädt, selbst wenn das Telefon nicht aktiv genutzt wird, finden die Ursache möglicherweise nicht nur bei Apps. Experten aus dem Digitalbereich haben herausgefunden, dass zwei Systemfunktionen, die im Hintergrund laufen, unbemerkt viel Energie verbrauchen können. Laut einem Experten von How-To Geek sorgen deaktivierte Funktionen auf Samsung-Smartphones für eine spürbar längere Akkulaufzeit, oft um mehrere zusätzliche Stunden.
Die „unsichtbare“ Arbeit der Module: Wie WLAN- und Bluetooth-Scans den Akku belasten
Das Problem liegt in den WLAN- und Bluetooth-Scan-Funktionen. Sie sollen das Nutzererlebnis verbessern, indem sie eine schnellere Verbindung zu bekannten Netzwerken und Geräten ermöglichen. Allerdings laufen sie auch dann weiter, wenn WLAN und Bluetooth selbst ausgeschaltet sind. Das bedeutet, dass das Smartphone ständig nach verfügbaren drahtlosen Netzwerken und anderen Geräten in der Nähe sucht.
Diese dauerhafte Aktivität belastet zusätzlich den Prozessor, das GPS-Modul und die drahtlosen Komponenten des Smartphones. Wozu ist dieses ständige Scannen überhaupt nötig? Das System benötigt diese Daten, um den Standort des Nutzers genauer zu bestimmen und so die Geolokalisierungsdienste zu verbessern. Eine präzise Ortung in Innenräumen, wo das GPS-Signal schwach sein kann, hängt zum Beispiel stark von verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Nähe ab. Außerdem können die Informationen aus diesen Scans für die Suche nach einem verlorenen Gerät verwendet werden.
So finden und deaktivieren Sie die „hungrigen“ Funktionen
Um die Hintergrundaktivität dieser Funktionen einzuschränken, sollten Samsung-Nutzer einige einfache Schritte in den Telefoneinstellungen ausführen.
WLAN-Scanning deaktivieren:
Öffnen Sie auf Ihrem Smartphone das Menü „Einstellungen“.
Gehen Sie zum Bereich „Standort“.
Tippen Sie auf „Standortdienste“.
Suchen Sie in diesem Menü nach Einstellungen für das WLAN-Scanning. Die Bezeichnung kann je nach Gerätemodell und One-UI-Version variieren – etwa „WLAN-Scanning“, „Immer verfügbares Scannen“ oder „Immer verfügbare Suche“.
Schalten Sie den entsprechenden Regler aus. In der Regel ist diese Option bei der ersten Einrichtung des Geräts standardmäßig aktiviert, und viele Nutzer machen sich keine Gedanken darüber.
Bluetooth-Scanning deaktivieren:
Das Deaktivieren des Bluetooth-Scannings funktioniert ähnlich. Selbst wenn Sie Bluetooth offiziell über das Schnellmenü ausgeschaltet haben, nutzt das Telefon es weiterhin für Geolokalisierungszwecke.
Gehen Sie zurück zum Menü „Standortdienste“, suchen Sie die Option für das Bluetooth-Scanning und deaktivieren Sie sie.
Balance zwischen Akkulaufzeit und Funktionalität
Wichtig ist, zu verstehen, dass der vollständige Verzicht auf diese Funktionen gewisse Folgen haben kann. Wie bereits erwähnt, kann die genaue Standortbestimmung – insbesondere in kritischen Situationen wie der Suche nach einem verlorenen Gerät oder bei Navigation mit schwachem GPS-Signal – etwas schwieriger werden. Einige Apps können häufiger Zugriff auf Ihren Standort anfordern oder Ihren Standort weniger genau bestimmen.
Wenn für Sie jedoch eine möglichst lange Akkulaufzeit Ihres Smartphones Priorität hat, gehört das Deaktivieren des WLAN- und Bluetooth-Scannings im Hintergrund zu den einfachsten und wirksamsten Maßnahmen. Die Akkuersparnis kann deutlich spürbar sein, vor allem wenn Sie Standortdienste oder Gerätesuchfunktionen nicht ständig aktiv nutzen. So bleibt Ihr Smartphone länger einsatzbereit und muss im Laufe des Tages seltener aufgeladen werden.
Historischer Kontext und die Entwicklung mobiler Technologien
Moderne Smartphones sind äußerst komplexe Geräte, deren einzelne Komponenten nahtlos zusammenarbeiten, um eine breite Palette an Funktionen bereitzustellen. Die Entwicklung mobiler Technologien hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant vollzogen, und Hersteller suchen ständig nach neuen Wegen, Leistung, Funktionalität und natürlich Energieeffizienz zu optimieren.
In den frühen Phasen der Mobiltelefonentwicklung bestand die Hauptaufgabe darin, Sprachkommunikation und grundlegende Funktionen bereitzustellen. Mit dem Aufkommen von Smartphones wurden mobile Geräte zu echten Minicomputern mit leistungsstarken Prozessoren, zahlreichen Sensoren (GPS, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer, Barometer), Grafikchips, drahtlosen Kommunikationsmodulen (WLAN, Bluetooth, NFC, LTE/5G) und hochwertigen Displays.
Jede dieser Komponenten verbraucht Energie. Deshalb arbeiten Entwickler von Betriebssystemen und Gerätehersteller ständig an der Verbesserung von Energiemanagement-Algorithmen. Dazu gehören die Optimierung der Prozessorarbeit, das Versetzen von Funkmodulen in stromsparende Modi, die Steuerung von Hintergrundprozessen und sogar die dynamische Anpassung der Bildwiederholrate.
Funktionen wie WLAN- und Bluetooth-Scanning sind ein Beispiel für das komplexe Gleichgewicht, das Hersteller zu schaffen versuchen. Einerseits bieten sie dem Nutzer Komfort und verbesserte Funktionalität. Andererseits kann ihr dauerhafter Betrieb zu unerwünschtem Energieverbrauch führen. Deshalb ist es wichtig, dass Nutzer bewusst kontrollieren können, welche Ressourcen ihrer Geräte verwendet werden, und diese an ihre Bedürfnisse und Prioritäten anpassen können.
Die zunehmende Zahl an Funktionen und integrierten Sensoren in Smartphones stellt Nutzer vor die Aufgabe, Ressourcen effizient zu verwalten. Das Wissen über solche „versteckten“ Energieverbraucher wie das Hintergrundscanning von WLAN und Bluetooth hilft dabei, das Verhalten des eigenen Geräts besser zu verstehen und seine Leistung für maximale Akkulaufzeit zu optimieren. Das wiederum trägt zu einer längeren und komfortableren Nutzung mobiler Geräte im Alltag bei.
Roman Spas betreibt einen Blog über Webentwicklung, IT-News, Webprojekt-Promotion, Design und moderne Technologien. In seinen Beiträgen erklärt er komplexe digitale Themen verständlich und gibt praktische Tipps für Website-Betreiber, Unternehmer, Marketer und Fachleute, die die Online-Welt besser verstehen möchten. Sein Schwerpunkt liegt auf effektiven Websites, SEO, Webdesign, Online-Marketing und technologischen Lösungen, die Unternehmen bei ihrer digitalen Entwicklung unterstützen.
Versteckte Akku-Fresser bei Samsung: Zwei Funktionen, die den Akku im Standby auslaugen
Nutzer von Samsung-Smartphones, die sich darüber beschweren, dass sich der Akku zu schnell entlädt, selbst wenn das Telefon nicht aktiv genutzt wird, finden die Ursache möglicherweise nicht nur bei Apps. Experten aus dem Digitalbereich haben herausgefunden, dass zwei Systemfunktionen, die im Hintergrund laufen, unbemerkt viel Energie verbrauchen können. Laut einem Experten von How-To Geek sorgen deaktivierte Funktionen auf Samsung-Smartphones für eine spürbar längere Akkulaufzeit, oft um mehrere zusätzliche Stunden.
Die „unsichtbare“ Arbeit der Module: Wie WLAN- und Bluetooth-Scans den Akku belasten
Das Problem liegt in den WLAN- und Bluetooth-Scan-Funktionen. Sie sollen das Nutzererlebnis verbessern, indem sie eine schnellere Verbindung zu bekannten Netzwerken und Geräten ermöglichen. Allerdings laufen sie auch dann weiter, wenn WLAN und Bluetooth selbst ausgeschaltet sind. Das bedeutet, dass das Smartphone ständig nach verfügbaren drahtlosen Netzwerken und anderen Geräten in der Nähe sucht.
Diese dauerhafte Aktivität belastet zusätzlich den Prozessor, das GPS-Modul und die drahtlosen Komponenten des Smartphones. Wozu ist dieses ständige Scannen überhaupt nötig? Das System benötigt diese Daten, um den Standort des Nutzers genauer zu bestimmen und so die Geolokalisierungsdienste zu verbessern. Eine präzise Ortung in Innenräumen, wo das GPS-Signal schwach sein kann, hängt zum Beispiel stark von verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Nähe ab. Außerdem können die Informationen aus diesen Scans für die Suche nach einem verlorenen Gerät verwendet werden.
So finden und deaktivieren Sie die „hungrigen“ Funktionen
Um die Hintergrundaktivität dieser Funktionen einzuschränken, sollten Samsung-Nutzer einige einfache Schritte in den Telefoneinstellungen ausführen.
WLAN-Scanning deaktivieren:
Bluetooth-Scanning deaktivieren:
Balance zwischen Akkulaufzeit und Funktionalität
Wichtig ist, zu verstehen, dass der vollständige Verzicht auf diese Funktionen gewisse Folgen haben kann. Wie bereits erwähnt, kann die genaue Standortbestimmung – insbesondere in kritischen Situationen wie der Suche nach einem verlorenen Gerät oder bei Navigation mit schwachem GPS-Signal – etwas schwieriger werden. Einige Apps können häufiger Zugriff auf Ihren Standort anfordern oder Ihren Standort weniger genau bestimmen.
Wenn für Sie jedoch eine möglichst lange Akkulaufzeit Ihres Smartphones Priorität hat, gehört das Deaktivieren des WLAN- und Bluetooth-Scannings im Hintergrund zu den einfachsten und wirksamsten Maßnahmen. Die Akkuersparnis kann deutlich spürbar sein, vor allem wenn Sie Standortdienste oder Gerätesuchfunktionen nicht ständig aktiv nutzen. So bleibt Ihr Smartphone länger einsatzbereit und muss im Laufe des Tages seltener aufgeladen werden.
Historischer Kontext und die Entwicklung mobiler Technologien
Moderne Smartphones sind äußerst komplexe Geräte, deren einzelne Komponenten nahtlos zusammenarbeiten, um eine breite Palette an Funktionen bereitzustellen. Die Entwicklung mobiler Technologien hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant vollzogen, und Hersteller suchen ständig nach neuen Wegen, Leistung, Funktionalität und natürlich Energieeffizienz zu optimieren.
In den frühen Phasen der Mobiltelefonentwicklung bestand die Hauptaufgabe darin, Sprachkommunikation und grundlegende Funktionen bereitzustellen. Mit dem Aufkommen von Smartphones wurden mobile Geräte zu echten Minicomputern mit leistungsstarken Prozessoren, zahlreichen Sensoren (GPS, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer, Barometer), Grafikchips, drahtlosen Kommunikationsmodulen (WLAN, Bluetooth, NFC, LTE/5G) und hochwertigen Displays.
Jede dieser Komponenten verbraucht Energie. Deshalb arbeiten Entwickler von Betriebssystemen und Gerätehersteller ständig an der Verbesserung von Energiemanagement-Algorithmen. Dazu gehören die Optimierung der Prozessorarbeit, das Versetzen von Funkmodulen in stromsparende Modi, die Steuerung von Hintergrundprozessen und sogar die dynamische Anpassung der Bildwiederholrate.
Funktionen wie WLAN- und Bluetooth-Scanning sind ein Beispiel für das komplexe Gleichgewicht, das Hersteller zu schaffen versuchen. Einerseits bieten sie dem Nutzer Komfort und verbesserte Funktionalität. Andererseits kann ihr dauerhafter Betrieb zu unerwünschtem Energieverbrauch führen. Deshalb ist es wichtig, dass Nutzer bewusst kontrollieren können, welche Ressourcen ihrer Geräte verwendet werden, und diese an ihre Bedürfnisse und Prioritäten anpassen können.
Die zunehmende Zahl an Funktionen und integrierten Sensoren in Smartphones stellt Nutzer vor die Aufgabe, Ressourcen effizient zu verwalten. Das Wissen über solche „versteckten“ Energieverbraucher wie das Hintergrundscanning von WLAN und Bluetooth hilft dabei, das Verhalten des eigenen Geräts besser zu verstehen und seine Leistung für maximale Akkulaufzeit zu optimieren. Das wiederum trägt zu einer längeren und komfortableren Nutzung mobiler Geräte im Alltag bei.
Roman Spas
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